Urheberrechtsmißbrauch

Fair play?

Ein Beispiel aus 2016 mit meinem Foto des mykenischen Kuppelgrabs in Galata auf der Webseite der Gemeinde Troizen-Methana (c) Tobias Schorr
Ein Beispiel aus 2016 mit meinem Foto des mykenischen Kuppelgrabs in Galata auf der Webseite der Gemeinde Troizen-Methana (c) Tobias Schorr

Es ist für einen Fotografen immer sehr enttäuschend und geschäftsschädigend, wenn er seine Arbeit auf offiziellen Seiten und auf gewerblichen Seiten findet, ohne, dass er um seine Erlaubnis gefragt wurde. Es ist moralisch verwerflich, besonders, wenn er Regionen mit seinem Engagement seit vielen Jahren unterstützt und dort bekannt ist und dort Verantwortliche mit seiner Arbeit illegal Geld verdienen oder Werbung betreiben. Das Internet ist klein und man findet alles. Es ist sehr entmutigend, wenn man auf der einen Seite Vorschläge macht und Ideen unterbreitet und dann die Offiziellen desinteressiert sind, aber hinten herum dann doch die Fotos und Texte von Tobias Schorr benötigen und sich diese dann illegal beschaffen. Wenn dann noch Webseiten der Offiziellen mit EU-Mitteln finanziert wurden, ist das doppelt geklaut, denn der Fotograf ist anteilig mit seinen Steuern an den EU-Mitteln beteiligt. Moralisch und rechtlich ist so eine seit Jahren betriebene Praxis verwerflich und kriminell.